7 Gründe, warum wir die Leopoldstadt lieben

7 Gründe, warum wir die Leopoldstadt lieben

Der zwischen Donaukanal und Donau gelegene zweite Wiener Gemeindebezirk ist mittlerweile zu einem der beliebtesten Bezirke der Stadt geworden. Das liegt vor allem daran, dass die Leopoldstadt für Bewohner jeglichen Alters was zu bieten hat.

Die Lage am Wasser und die ausgedehnten Grünflächen (45% der Fläche des Bezirk sind grün), machen die Leopoldstadt zum perfekten Naherholungsbezirk. Gleichzeitig sorgen zahlreiche Restaurants, Cafés, Märkte und auch der Prater, dafür, dass der Bezirk ein Anziehungspunkt für Kulinarik und Unterhaltung ist

Hier sind 7 Gründe warum wir den Zweiten so schätzen: 

1. Prater

Den Prater in nur einem Satz zu beschreiben, ist so gut wie unmöglich, denn er hat viele Facetten. Mit 6km² ist er eine grüne Oase, die den Wienern Erholung und sportliche Aktivitäten ermöglicht. Gleich neben der Prater Hauptallee, die vor allem für Läufer und Radfahrer ein Anziehungspunkt ist, bieten große Wiesen auch den Ballsportlern viel Platz. Die bekannteste unter ihnen - die Jesuitenwiese - ist dank des größten Spielplatzes in Wien auch für Familien mit Kindern interessant. 

Gleichzeitig beherbergt der Prater seit 1766 mit dem Wurstelprater einen riesigen Vergnügungspark mitten in der Stadt. Dort holen sich neben dem Wahrzeichen der Stadt, dem Wiener Riesenrad, Adrenalin-Junkies bei Black Mamba oder Space Shot ihren Kick. 

Auch in punkto Kulinarik muss sich der Prater nicht verstecken, denn mit dem Schweizerhaus beheimatet er eines der ikonischsten Wirtshäuser der Stadt. Bekannt ist das Schweizerhaus vor allem für seine riesigen Stelzen und seinen gemütlichen Gastgarten, indem es sich hervorragend verweilen lässt. Ein kleine Warnung sei allerdings vorausgeschickt: Die Gefahr, dass man danach nach hause rollen muss, ist relativ groß.  

Der Prater bei Nacht. Foto: Alois Hausegger
Der Prater bei Nacht. Foto: Alois Hausegger

2. Donaukanal

Sobald die grauen Wintertage den ersten Sonnenstrahlen weichen, füllt sich der Donaukanal mit Leben. Während untertags die Sportler und Spaziergänger dominieren, weichen diese am Abend den Unterhaltungssuchenden. Am augenscheinlichsten wird dies bei Events wie dem Donaukanaltreiben im August, aber auch sonst gibt es wenig Besseres, als mit einem Drink den Abend am Kanal zu genießen. 

Während sich das jüngere Publikum gern bei den vielen “fliegenden” Bierverkäufern versorgt, kommen auch die “Nicht-Boden-Sitzer” auf ihre Kosten. Zum Beispiel im Adria, in der eleganten Blumenwiese oder weiter östlich bei der Hafenkneipe (Geheimtipp in der Stadt für Steckerlfisch). 

Ein weitere wichtige Besonderheit ist die unglaubliche Vielfalt an Streetart. Hunderte, wenn nicht tausende beeindruckende Graffitis, sorgen für einen bunten Klecks an den sonst grauen Kanalwänden.  

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Der Donaukanal mit Blick auf die Urania. Foto: Moahim / Wikimedia Commons
Der Donaukanal mit Blick auf die Urania. Foto: Moahim / Wikimedia Commons

3. Karmelitermarkt

Wie so viele Märkte in Wien, weiß auch der Karmelitermarkt durch sein vielfältiges Angebot aus Nahversorgung, Kulinarik und Kultur zu überzeugen. Die Marktstände bieten neben Lebensmitteln des täglichen Bedarfs wie Obst, Gemüse und Fisch, auch zahlreiche Spezialitäten aus Österreich und aller Welt. Besonders erwähnt sei hier der Bauernmarkt am Samstag, für den viele Bauern aus der Umgebung von Wien anreisen. Es empfiehlt sich allerdings früh zu kommen, um nicht vor leeren Kisten zu stehen.

Bekannt ist der Markt mittlerweile auch für die hervorragenden Lokale und Restaurants. So gibt es mit dem Pizzaquartier und der Pizza Mari gleich zwei der besten Pizzerien der Stadt in nächster Nähe. In den Nachbarständen kommen im Tewa einerseits die Freunde von Bio-Speisen und in der Weinschenke die Burger-Liebhaber voll auf ihre Kosten. 

Ein gemütlicher Samstag Vormittag am Karmelitermarkt. Foto: © Hubertl / Wikimedia Commons
Ein gemütlicher Samstag Vormittag am Karmelitermarkt. Foto: © Hubertl / Wikimedia Commons

4. Augarten

Es mag den Bewohnern anderer Bezirke fast wie Hohn erscheinen, dass sich in der Leopoldstadt nicht nur der Prater, sondern mit dem Augarten ein weiterer riesiger Park befindet. Die älteste Gartenanlage Wiens ist dank makellos gepflegter Wege und saftig grüner Wiesen perfekt geeignet um zu spazieren, zu sporteln oder zu picknicken. 

Weiters ist der Augarten vor allem für seine zwei Flaktürme bekannt. Auch wenn sie heute hauptsächlich als fotografisches Motiv dienen, sind die im zweiten Weltkrieg erbauten Flugabwehrtürme Mahnmale, die an eine dunkle Zeit in der Geschichte Wiens erinnern

Die Flaktürme im Augarten: Foto: Kit
Die Flaktürme im Augarten: Foto: Kit

5. Stuwerviertel

Lange Zeit genoss das Stuwerviertel als Rotlichtviertel rund um den Prater und die Ausstellungsstraße einen eher zweifelhaften Ruf. Durch die Abschaffung der Straßenprostitution in Wohngebieten 2011, hat sich das Grätzl in den letzten Jahren aber stark verändert. Die Ansiedlung der WU hat dafür gesorgt, dass immer mehr Studenten ins Viertel gezogen sind und dank leistbarer Wohnbauten, wurde die Gegend auch für junge Familien massiv aufgewertet. 

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Rund um den Vorgartenmarkt hat sich mittlerweile eine kleine, feine Gastroszene entwickelt. Besonders hervorheben wollen wir dabei das Mochi Ramen, eines der besten Ramenlokale Wiens, oder aber auch das Ferment.

Die futuristische Wirtschaftsuniversität Wien. Foto: Deborah Pilati
Die futuristische Wirtschaftsuniversität Wien. Foto: Deborah Pilati

6. Nordbahnviertel

Auch im Nordbahnviertel ist in den letzten Jahren im wahrsten Sinne des Wortes kein Stein auf dem anderen geblieben. Das Viertel rund um den aufgelassenen Frachtenbahnhof war vormals ein Industriegebiet und wurde im Zuge der Stadtentwicklung quasi neu gebaut. Deswegen ist Vieles hier erst im entstehen.

Durch die vielen Brachflächen und den Leerstand, entstanden im Viertel daher auch einige spannende Kreativprojekte. Neben dem Parallel Vienna in der Lassallestraße, sei vor allem die Nordbahnhalle erwähnt. Dort entwickelte man in Kooperation mit der TU Wien vor dem Abbriss verschiedenste Zwischennutzungprojekte, die über 200.000 Menschen in zwei Jahren anlockten. Es bleibt trotz des Abrisses zu hoffen, dass der kreative Geist im Viertel erhalten bleibt.   

Ähnlich wie im Stuwerviertel sind es vor allem Studenten (wegen der WU und der IUBH Wien) und junge Familien, die sich hier ansiedeln. Mit dem Austria Campus wurde aber auch eine großer Büro- und Veranstaltungskomplex errichtet, der Unternehmen und internationales Kongresspublikum anlocken soll. 

Der im September 2019 abgerissene vordere Teil der Nordbahnhalle. Foto: © Clemens Mosch / Wikimedia Commons
Der im September 2019 abgerissene vordere Teil der Nordbahnhalle. Foto: © Clemens Mosch / Wikimedia Commons

7. Nachtleben

Auch abseits des Eingangs erwähnten Donaukanals, lassen sich im zweiten Bezirk hervorragende Abende verbringen. Vor allem die Gegenden rund um das Karmeliterviertel und die Taborstraße sind bekannt für ihre vielen Bars und Lokale, wie zum Beispiel das Franz von Hahn, die New Bar oder die Hammond Cocktailbar.  

Wer danach noch nicht genug hat, findet (in nicht-Corona Jahren) im Zweiten mit dem Fluc und der Pratersauna auch zwei der bekanntesten Clubs der Stadt. 

Bist du an anderen Grätzln interessiert? Hier gehts zu unserem Grätzlguide: 10101160

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