Umzug: An welchen Stellen du deine Adressänderung angeben solltest

Oft sind Behördliche Ummeldungen an Fristen gebunden. Deshalb ist es wichtig, den Überblick im Siedelstress zu bewahren und früh genug entsprechende Meldungen bei den Ämtern bzw. Einrichtungen bekannt zu geben. Vor allem die Änderung des Wohnsitzes beim Bezirksamt steht an der Spitze deiner To-do-Liste. Die Bekanntgabe ist innerhalb von drei Tagen nach Bezug der neuen Unterkunft fällig. Anbei findest du eine Checkliste mit weiteren wichtigen Stellen, die über die Adressänderung verständigt werden sollen.

  • Anmeldung neuer Wohnsitz beim Bezirksamt (Frist von drei Tagen nach Umzug)
  • Kindergarten/Schule (bzw. rechtzeitig um einen neuen Kindergarten-/Schulplatz kümmern)
  • Ummelden des Hundes
  • Fernwärme/Gast/Strom
  • Telefonanbieter
  • Strom- und Gaslieferant
  • Arbeitgeber
  • Krankenkasse
  • Grundbuch
  • Firmenbuch
  • Kirchenbeitragsstelle
  • Ärzte
  • GIS
  • Bank
  • Finanzamt
  • Versicherungen (Speziell die Haushaltsversicherung muss früh genug gekündigt beziehungsweise auf die neue Wohnung umgeschrieben werden. Aber auch Zusatzkrankenversicherung, Autoversicherung und Co. Müssen über die Adressänderung informiert werden.)
  • Verlage bzw. Abonnements sollten früh genug auf die neue Adresse geändert werden
  • Auto
  • Vereine und Kundenmitgliedschaften
  • Post
  • Ein Nachsendeauftrag bei der Post lohnt sich aber auf jeden Fall

Die Liste ist ganz schön lang. Trotzdem ist es ratsam im Vorhinein an die aufgezählten Posten zu denken und deine Adressänderung frühzeitig bekanntzugeben. Denn dann passieren unangenehme Überraschungen wie das Ausbleiben der Amazon-Bestellung garantiert nicht dir!

Foto: William Iven